«Der geschichtliche Jesus Christus ist die Kontinuität unserer Geschichte. Weil aber Jesus Christus der verheissene Messias des israelitisch- jüdischen Volkes war, darum geht die Reihe unserer Väter hinter die Erscheinung Jesu Christi zurück in das Volk Israel. Die abendländische Geschichte ist nach Gottes Willen mit dem Volk Israel unlöslich verbunden. Eine Verstossung der Juden aus dem Abendland muss die Verstossung Christi nach sich ziehen; denn Jesus Christus war Jude.»
Dietrich Bonhoeffer, Ethik, DBW Band 6, Seite 94 f

Rick Wienecke nennt seine Skulptur «Brunnen der Tränen» (Fountain of Tears), ein Dialog des Leidens zwischen dem Holocaust und der Kreuzigung Jesu Christi.

Der Holocaust bedeutet grosses Leiden für das jüdische Volk. Jesus Christus verbindet sich mit diesem Leiden, weil er am Kreuz starb. Die Tränen in diesem  Dialog des Leidens sind nicht nur Ausdruck der Trauer, sondern viel mehr göttliche Tränen. Gott leidet mit seinem Volk. Die letzten Worte Jesu am Kreuz verwandelte Rick in sieben Hochrelief-Steintafeln, auf denen eine Figur in KZ-Kleidung auf jedes Wort antwortet. Damit bringt Rick zum Ausdruck: Gott begegnet seinem jüdischen Volk im dunkelsten Moment.

Der «Foutain of Tears» befindet sich in Arad (Israel) und vor den Toren des Konzentrationslagers in Auschwitz-Birkenau. In diesem Seminar vertiefen wir uns in dieses Werk und setzen uns damit auseinander. Dabei werden wir das Kreuzesleiden von Jesus Christus im Kontext des Holocaust deuten und erfahren, dass mitten im Leid die Auferstehung ihren Ursprung hat und ein heilender Frieden (Schalom) freigesetzt wird.

Alle Informationen zum Seminar finden Sie hier.

Zweck

Die Gemeindehilfe Israel (GHI) will die messianischen Gemeinden in Israel und deren Mitglieder in ihrer Entwicklung stärken. Die messianische Bewegung ist eine jüdische Form des Christentums bzw. eine christliche Form des Judentums. Heute kann ein beträchtliches Wachstum dieser jüdisch – christlich Gemeinden beobachtet werden. Nach konservativen Schätzungen wird mit etwa 30’000 bis 50’000 messianischen Juden gerechnet. Es sind mehr als 300 Gemeinden entstanden.

Fokus Schweiz

Die Gemeindehilfe Israel freut sich am wachsenden Interessen an der Verbindung zwischen Israel und der Schweiz. Sechs Mal pro Jahr publiziert GHI einen informativen Rundbrief. Darin wird aus den Arbeitsbereichen berichtet. Sind Sie interessiert am neuen Rundbrief, dann können Sie sich hier anmelden.

Fokus Israel

Zusammen mit unseren Partnern in Israel unterstützt die GHI den messianischen Leib. Gegenwärtig sind vier Arbeitsbereiche entstanden:

  1. Hilfswerk Keren Ruchama
  2. Arbeit mit Holocaust – Überlebende
  3. Ausbildungsprogramm „Sei stark und mutig!“
  4. Familienpatenschaften

Aktuell

Immer wieder berichten wir über aktuelle Themen rund um Israel. Mit dieser Rubrik bringen wir unsere Verbundenheit zum Ausdruck und wünsche uns einen anderen Blick auf das Land und die Menschen.

Der Verein Gemeindehilfe Israel unterstützt und leitet mehrere Projekte in Israel. Neben der Unterstützung von messianischen Gemeinden und deren Mitgliedern, gibt es ein Projekt mit Familien und ein Ausbildungsprogramm für Menschen in Not. Ziel ist es, Hilfe zur Selbsthilfe, zu leisten.

Alle zwei Monate versendet der Verein einen Rundbrief. Dieser gibt Einblick in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche.