VEREIN GEMEINDEHILFE ISRAEL
Hilfe, die Menschen erreicht
Wir unterstützen sozialdiakonische Projekte in Israel. Die Hilfe kommt Menschen innerhalb der messianischen Bewegung zugute, die in grosser Not leben.
ÜBER UNS
Seit über 40 Jahren an der Seite von Menschen
Seit 1982 engagieren wir uns für messianische Juden in Israel. Messianische Juden bekennen sich zu Jesus Christus. Seit der Gründung besteht eine Partnerschaft mit der messianischen Gemeinde «Das Lamm Gottes auf dem Berg Zion». Benjamin und Ruben Berger leiten diese Gemeinde.
Wir unterstützen Menschen in Not, ermöglichen Ausbildung, finanzieren medizinische Eingriffe und begleiten Holocaust-Überlebende. So helfen wir, Isolation zu durchbrechen, und stärken dabei Menschen auf ihrem Weg in ein selbstständiges Leben.
Jahre Erfahrung
Aktive Projekte
Personen jährlich
Was deine Solidarität bewirkt
Deine Unterstützung verändert Leben. Seit rund 40 Jahren sind wir in Israel tätig und pflegen unsere Verbundenheit mit unseren Partnern vor Ort. Das schafft Vertrauen und Verlässlichkeit. Wir stärken Menschen, damit sie ihren eigenen Weg gehen können. Hilfe zur Selbsthilfe steht im Zentrum.
Durch gut vernetzte Personen vor Ort wird Hilfe gezielt und im Kontext tragfähiger Beziehungsstrukturen ermöglicht. Begleitung macht den Unterschied. So entstehen Lösungen, die bleiben.















PROJEKTE
Gegenwärtig engagieren wir uns in folgenden Projekten
01
Äthiopische Familien stärken
Projekt Yona
Für äthiopische Einwanderer in Israel führt die Integration zu vielen Herausforderungen. Viele kommen mit wenig Finanzen nach Israel und weisen weniger qualifizierte Ausbildungen vor.
Mit Jonas Belay haben wir eine Person, die selbst aus dieser Kultur stammt und durch ihren Werdegang mit den staatlichen Strukturen vertraut ist. Dieses Projekt beginnt nicht auf dem Papier, sondern im Alltag: bei Familien, die oft übersehen werden. Bei Kindern, die Unterstützung benötigen. Bei Traditionen, die Halt geben.
Jonas verteilt um die jüdischen Feste Teff-Mehl. Für viele äthiopisch-jüdische Familien ist es mehr als Nahrung. Es steht für Herkunft. Erinnerung. Zusammenhalt. Durch diese Verteilaktion kann Jonas seinen Kontakt zu den Direktbetroffenen stärken.
Wenn wir helfen, geht es nicht nur um Lebensmittel. Es geht um Beziehung. Jonas kennt die Community. Er kommt immer wieder. Er hört zu. So entsteht Vertrauen. Und Raum für echte Begleitung.
Neben den Verteilaktionen baut Jonas gegenwärtig ein Schulprojekt auf. Möglichst viele äthiopische Kinder sollen schulische Förderkurse erhalten. Damit investiert sich Jonas in die zukünftige Generation.
Ziel
CHF 50’000
02
Barmherzigkeit schenken
Arbeit unter Holocaust-Überlebenden
Der Krieg hat vieles verändert. Auch für Holocaust-Überlebende. Alte Traumata brechen wieder auf. Die Belastung wächst: psychisch und körperlich.
Seit Januar 2026 engagiert sich die GHI in enger Zusammenarbeit mit Ayala Shamleyev und Yulia Mastzenka von CBN bei Holocaust-Überlebenden in Bat Yam. In dieser Stadt leben über 5’000 Holocaust-Überlebende. Viele sind alt, geschwächt und kaum eingebunden.
Rund ein Fünftel dieser Holocaust-Überlebenden kämpfen aktuell mit grossen Schwierigkeiten im Alltag. Ein zentrales Problem sind die revisionsbedürftigen Wohnungen. Dazu kommt, dass viele nicht barrierefrei leben können. Es fehlen einfache Dinge: Haltegriffe. Duschhilfen. Sichere Zugänge.
Ayala und Yulia suchen diese bedürftigen Holocaust-Überlebenden auf und schenken Zeit, hören zu, sind für sie da. Viele Überlebende leben allein. Isoliert. In Armut. Verlässliche Beziehungen geben Halt und Würde zurück.
03
Unbürokratische Nothilfe
Keren Ruchama
«Keren Ruchama» bedeutet: Stiftung der Barmherzigkeit. Das Projekt wird von Boaz Fastman geleitet. Gemeinsam unterstützen wir Menschen in Not. Menschen aus unterschiedlichen Hintergründen, verbunden durch Beziehung und den Glauben an Jesus Christus.
Das Leben in Israel ist teuer. Viele verdienen zu wenig, um Alltag und Gesundheit zu finanzieren. Oft arbeiten beide Eltern. Und trotzdem reicht es nicht. Wer neu im Land ist, steht zusätzlich unter Druck: neue Sprache, neue Kultur, neue Anforderungen.
Mit Keren Ruchama helfen wir direkt: bei finanziellen Engpässen, bei Ausbildung und Entwicklung, bei medizinischen Eingriffen, mit praktischer Unterstützung im Alltag.
Jährlich unterstützen wir rund 170 Personen in Notlage. Eine medizinische Rechnung, die zu hoch ist. Ein Alltag, der plötzlich nicht mehr tragbar ist. Eine Zahnbehandlung, die nicht mehr finanziert werden kann. Medizinische Therapien bei Kindern und chronisch kranken Menschen.
Hilfe ist wichtig: Es ist Entlastung im richtigen Moment. Es ist Würde, die bleibt. Es ist ein Zeichen: Du bist nicht allein.
04
Ausbildung fördern
Sei stark und mutig
Rogeih ist 24 Jahre alt. Er studiert Bauingenieurwesen. Seine Familie hat ihn lange unterstützt. Doch jetzt reicht es nicht mehr. Die wirtschaftliche Lage hat sich verschärft. Das Studium steht auf dem Spiel.
Viele Stipendien bleiben ihm verschlossen, weil er keinen Militärdienst geleistet hat und arabischer Herkunft ist. Die GHI unterstützt Rogeih in seiner Ausbildung mit einem finanziellen Beitrag.
Rogeih steht für viele. Darum investieren wir gezielt in Ausbildung. Wir stärken Menschen, damit sie finanziell selbstständig werden. Durch Ausbildung. Durch Perspektiven. Durch echte Chancen.
Wir erreichen Neueinwanderer, Alleinerziehende, Witwen und Witwer, junge Erwachsene ohne Ausbildung und Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
Das Programm besteht aus drei Teilen: Einstiegskurs zur Berufswahl (4 Abende), persönliche Beratung, und Begleitung in Ausbildung oder Weiterbildung. So entsteht echte Integration in den Arbeitsmarkt.
05
Perspektive aufbauen
Familienpatenschaften
Seit 2007 begleiten wir Familien in Israel. Nicht punktuell. Sondern über eine längere Zeit. Eine Familienpatenschaft bedeutet: Wir unterstützen eine Familie gezielt, bis sie wieder selbstständig leben kann.
Es geht um Familien aus messianischen Gemeinden, die aus eigener Kraft nicht aus ihrer Situation herausfinden. Typische Situationen: gesundheitliche oder psychische Belastungen, Schulden und finanzielle Überforderung, fehlende Ausbildung oder Perspektive.
Wir helfen nicht einfach kurzfristig. Wir setzen dort an, wo Veränderung möglich wird: bei Ausbildung, bei Entwicklung, bei neuen Chancen. Darum investieren wir gezielt in Studium und Weiterbildung. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe. Und der nachhaltigste Weg.
Zum Beispiel eine Familie mit drei Kindern: Die Mutter studiert Jura. Der Vater ist nach einem Unfall nicht arbeitsfähig. Unsere Unterstützung hilft, diese Zeit zu überbrücken, bis beide wieder auf eigenen Füssen stehen.
Seit 2007 konnten wir zahlreiche Patenschaften erfolgreich abschliessen.
VORSTAND & MITARBEITENDE
Die Menschen hinter der Arbeit
Mitglieder des Vorstandes
Pfr. Christian Meier
Präsident
Irene Moser
Aktuarin
Miriam Roost
Koordination
Chantal Spycher
Team Romandie
Sekretariat
Ruth - Simone Meier
Öffentlichkeitsarbeit
Heinrich Bourquin
Finanzen
Yael Berger
Projektkoordination
Statuten
Transparenz und Vertrauen
Unsere Statuten findest du hier. Sie geben dir Einblick in unseren Zweck und die Vereinsstruktur. Unser Verein hat seinen Sitz im Kanton Bern und ist steuerbefreit. Wir erheben keinen Mitgliederbeitrag.
Aktuelles aus Israel
Hier findest du unsere Rundbriefe. Sie geben dir Einblick in unsere aktuelle Arbeit, unsere Projekte und die Menschen, die wir begleiten.
Agenda
Veranstaltungen
Tag der Begegnung mit Mitgliederversammlung
Weitere Details folgen
Hier findest du die Jahresrechnung und den Jahresbericht zum Download:









Spenden
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SCHWEIZ (CHF)
Berner Kantonalbank AG, 3001 Bern
AUSLAND (EUR)
Berner Kantonalbank AG, 3001 Bern