Keren Ruchama

Der Name Keren Ruchama bedeutet «Stiftung der Barmherzigkeit». Geleitet wird dieses Projekt von Boaz Fastman. Er ist Teil einer messianischen Gemeinde in Jerusalem. In enger Zusammenarbeit werden mit vereinten Kräften Menschen unterstützt. Die Unterstützten kommen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und stehen in Verbindung mit einer messianischen Gemeinde im Land Israel.

Sei stark und mutig!

Im Herbst 2018 startete GHI in Zusammenarbeit mit E.L.Y Israel – „Families department“ das Ausbildungsprogramm mit dem Namen: „chasak we ematz“ d.h. „Sei stark und mutig“. Unser Ziel ist es, die messianischen Gemeinden in Israel zu stärken. Mit Hilfe von Beruf- und Weiterbildung sollen Männer und Frauen, wie auch ganze Familien finanziell selbständig werden. Es besteht ein grosser Bedarf in diesem Bereich.

Familienpatenschaften

Die Situation vieler Menschen in Israel ist prekär. Die drei ‚Lockdown‘ Perioden verursachen eine grosse Arbeitslosigkeit, fast eine Million Menschen sind arbeitslos.  Die Lebenshaltungskosten in Israel sind recht hoch. Viele Menschen haben, insbesondere wegen der Coronakrise, Schwierigkeiten die Rechnungen zu bezahlen. Verschiedene Hilfsorganisationen verteilen Grundnahrungsmittel an die zahlreichen Bedürftigen. Die Hilfsorganisation ‘ELY Israel’ trifft häufig Familien die zwar Grundnahrungsmittel haben, jedoch ihre Rechnungen nicht bezahlen können. Deshalb ist es wichtig gezielt bei der Begleichung lebensnotwendiger Rechnungen z.B. für die Wohnungsmiete zu helfen, sodass bedürftige Menschen nicht obdachlos werden.

Vom November 2020 bis Dezember 2021 hilf GHI in Zusammenarbeit mit ‘ELY Israel’ elf Familien, die während der Coronakrise in Schwierigkeiten geraten sind, ihre Wohnungskosten zu bezahlen. Die Familien lebten bereits vor der Krise an der Armutsgrenze und sind nun verarmt. Diese Hilfe ist ein grosser Erfolg.

Holocaust – Überlebenden

In Jerusalem leistet GHI direkte und zielgerichtete Hilfe an Holocaust – Überlebende. Israel Roytman ist unseren Fachmann vor Ort. Er spricht Russisch und kennt die Zielgruppe sehr gut. Er steht im Dienst für die Überlebenden, besucht die älteren Menschen, begleitet sie zum Arzt, renoviert ihre Wohnungen mit Hilfe eines Teams von Freiwilligen und ist für sie immer erreichbar. An den Festtagen werden die Holocaust – Überlebenden zum Feiern mit Musik, biblischer Lehre und feinem Essen eingeladen.